Sprechen Sie mit Ihrem Kind über psychische Gesundheit und psychische Erkrankungen: Berücksichtigen Sie die Altersgruppe, sprechen Sie offen und zusätzliche Tipps

Last Updated on 12/10/2021 by MTE Leben
Laut der National Alliance on Mental Illness (NAMI) leidet jeder fünfte Erwachsene in den USA an einer psychischen Erkrankung. Und diejenigen, die nicht persönlich leiden, kennen wahrscheinlich jemanden, der es tut. Das bedeutet, dass Ihre Kinder unweigerlich irgendwann auf eine psychische Erkrankung stoßen, sei es ein persönlicher Kampf oder eine, durch die sie einen Freund oder ein Familienmitglied unterstützen.
So sehr wir unsere Kinder vor der harten Realität des Lebens schützen wollen, ist es doch vorteilhafter, konstruktive, ehrliche Gespräche mit ihnen über psychische Gesundheit, psychische Erkrankungen und andere psychische und emotionale Kämpfe zu führen.
Das erste Gespräch führen: Bedenke ihr Alter und lass es langsam angehen
Wir möchten, dass unsere Kinder wissen, wie unglaublich und schön die Welt sein kann. Aber genauso wichtig ist es, mit ihnen über die Realität psychischer Erkrankungen und andere Herausforderungen im Leben zu sprechen. Wenn Sie mit Ihren Kindern zum ersten Mal über psychische Erkrankungen sprechen, denken Sie an ihr Alter und denken Sie an die folgenden Schlüssel:
Halten Sie es einfach und oberflächlich. Sprechen Sie auf einer angemessenen Ebene, damit Ihr Kind die Informationen, die Sie ihm mitteilen, verstehen und verarbeiten kann. Messen Sie ihre Stimmung, bevor Sie das Gespräch beginnen; seien Sie sicher, dass sie in guter Stimmung sind. Seien Sie sensibel auf die Reaktion Ihres Kindes. Ihre Körpersprache kann dabei helfen, anzugeben, wohin Sie mit diesem Gespräch gehen und wann es beendet werden soll. Nun, basierend auf der Altersgruppe Ihres Kindes, können Sie das Gespräch kurz und bündig halten; oder Sie könnten tiefer einsteigen, insbesondere wenn Ihr Kind Fragen hat. Berücksichtigen Sie ihr Alter und ziehen Sie dann die entsprechenden Tipps zu Rate:
Vorschulalter: Dies ist ein Alter, in dem Sie Ihrem Kleinkind mit größter Diskretion begegnen sollten. Bilder eignen sich gut, wenn Sie Ihrem Kind erzählen/zeigen möchten, dass Menschen manchmal traurig oder wütend sind. Es muss sehr rudimentär sein. Wenn Sie auf ein höheres Alter warten möchten, um über die psychische Gesundheit zu sprechen, ist das völlig akzeptabel. Grundschulalter: In dieser Altersgruppe sind Kinder voll mit Fragen, also erwarten Sie viel, wenn Sie psychische Gesundheit (oder jedes andere Thema) ansprechen. Glücklicherweise haben so junge Kinder normalerweise sehr einfache Fragen, ohne zu kompliziert zu werden. Dies ist ein fantastisches Alter, um mit Kindern über die Bedeutung des geistigen und emotionalen Wohlbefindens zu sprechen. Kinder können beginnen, sich um andere zu kümmern, wenn sie bemerken, dass jemand wütend oder verärgert ist, und es ist wichtig, dass Sie sich bei ihren eigenen mentalen oder emotionalen Kämpfen an Sie wenden können. Teenager: Wir alle wissen, wie es ist, ein Teenager zu sein. Es ist eine Zeit, in der Sie schnell wachsen und das Leben von Tag zu Tag größer wird. Es ist wichtig, dass Ihre Teenager eine offene Kommunikation mit Ihnen haben. Es ist eine Zeit, in der Sie mit ihnen tiefer und realer über die Realität psychischer Erkrankungen sprechen können. Die Gespräche können rau und emotional werden, je nachdem, womit sie es persönlich zu tun haben. Sie könnten auch darum bitten, mit dir über einen Freund oder Klassenkameraden zu sprechen, der anscheinend mit einer psychischen Krankheit zu kämpfen hat.
Beziehung mit persönlicher Erfahrung: Seien Sie ein Vorbild
Viele von uns haben sich mit unseren eigenen mentalen Kämpfen auseinandergesetzt. Wenn Sie unter Depressionen, Angstzuständen, erheblichem Stress oder einer anderen psychischen Herausforderung leiden, kann es hilfreich sein, Ihre eigenen Erfahrungen zu erwähnen.
Machen Sie ihnen klar, dass sie Fragen zu Ihrem eigenen Kampf stellen können. Auch hier ist es wichtig, der Lehrlinie zu folgen, ohne es zu übertreiben. Ihre Kinder über Ihre eigenen Schwierigkeiten im Leben aufzuklären, ist eine schöne Lektion, solange Sie sie nicht überfordern oder mit ihnen darüber sprechen, bevor sie dazu bereit sind. Sie sollten die Details Ihrer Kämpfe für sich behalten, bis sie ein angemessenes Alter erreichen. Hier sind einige Richtlinien, wie Sie Ihren Kindern weiterhin etwas über geistige und emotionale Gesundheit beibringen können, nachdem Sie Details Ihres eigenen Kampfes mitgeteilt haben:
Erklären Sie, dass Ihre Kämpfe nicht ihre Schuld sind: Kinder sind äußerst sensibel, besonders wenn sie einen Elternteil sehen kämpfen. Versichere ihnen, dass deine Traurigkeit, deine Wut oder dein Stress nichts damit zu tun haben. Bestätigen Sie, wenn Sie überreagiert oder unfreundlich sind: Sie könnten überreagieren oder bedauerlicherweise auf etwas reagieren, was Ihre Kinder tun. Es ist ganz einfach: Bestätigen Sie, dass Sie reagiert haben und entschuldigen Sie sich. Erinnern Sie Ihre Kinder daran, dass Sie sie lieben: Dies mag das Offensichtliche sein, aber Ihren Kindern zu wiederholen, wie sehr Sie sie lieben, kann wichtig sein, wenn Ihre mentalen und emotionalen Hindernisse im Weg stehen. Wir wollen, dass die Welt zu einem Ort wird, an dem über psychische Gesundheit und psychische Erkrankungen offen gesprochen wird. Unsere jüngeren Generationen zu unterrichten ist der beste Weg, um mit dem Aufbau dieser Welt zu beginnen.
Daniel ist Autor im Bereich Genesung und setzt sich für das Bewusstsein für psychische Gesundheit ein. Er ist seit fast 5 Jahren nüchtern und kämpfte sein halbes Leben lang mit Depressionen.




