Psychologie

Trauersymptome

Last Updated on 10/09/2021 by MTE Leben

Trauer ist in praktisch jeder Kultur der Welt eine normale Reaktion auf den Verlust von Menschen. Es gibt keine festen Regeln, wie lange ein „normaler“ Trauerfall dauert, da jeder Mensch und jeder Verlust sehr unterschiedlich ist. Daher wird ein Trauerfall in der Regel nicht diagnostiziert, es sei denn, er dauert eine sehr lange Zeit an und beeinflusst das Leben der Person erheblich. Den Verlust eines geliebten Menschen zu überwinden oder zu überwinden, kann für fast jeden eine Herausforderung darstellen.

Aber für manche ist der Verlust eines geliebten Menschen zu viel, was dazu führt, dass sie in eine klinische Depression geraten, die möglicherweise weitere Aufmerksamkeit oder Behandlung erfordert.

Ein Trauerfall wird diagnostiziert, wenn im Mittelpunkt der klinischen Aufmerksamkeit eine Reaktion auf den Tod oder Verlust eines geliebten Menschen steht. Als Teil ihrer Reaktion auf den Verlust zeigen einige trauernde Personen Symptome, die für eine schwere depressive Episode charakteristisch sind (z. B. Gefühle der Traurigkeit und damit verbundene Symptome wie Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust).

Die trauernde Person betrachtet die depressive Stimmung in der Regel als „normal“, obwohl die Person möglicherweise professionelle Hilfe zur Linderung der damit verbundenen Symptome wie Schlaflosigkeit oder Anorexie in Anspruch nimmt. Dauer und Ausdruck „normaler“ Trauerfälle sind je nach Kulturkreis sehr unterschiedlich.

Die Diagnose einer Major Depression wird im Allgemeinen nicht gestellt, es sei denn, die Symptome sind 2 Monate nach dem Verlust noch vorhanden.

Das Vorhandensein bestimmter Symptome, die nicht charakteristisch für eine „normale“ Trauerreaktion sind, kann jedoch hilfreich sein, um den Verlust von einer schweren depressiven Episode zu unterscheiden.

Dazu gehören:

Schuldgefühle in Bezug auf andere Dinge als Handlungen, die der Überlebende zum Zeitpunkt des Todes unternommen hat oder nicht; Verstorbene Person;Krankhafte Beschäftigung mit Wertlosigkeit;Erhebliche psychomotorische Retardierung (z. B. ist es schwer, sich zu bewegen, und welche Bewegungen sind langsam);Längere und schwere Funktionsbeeinträchtigung; und halluzinatorische Erfahrungen, außer zu denken, dass er oder sie die Stimme des Verstorbenen hört oder vorübergehend das Bild davon sieht.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button