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Wie kann man Gebärmutterhalskrebs bekommen?

Last Updated on 08/10/2021 by MTE Leben

Gebärmutterhalskrebs steht im Zusammenhang mit einer langjährigen Infektion mit HPV

Gebärmutterhalskrebs kann aus zahlreichen Gründen auftreten, steht jedoch in starkem Zusammenhang mit einer langjährigen Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV). Gebärmutterhalskrebs tritt in den Zellen des Gebärmutterhalses (der Mündung der Gebärmutter) auf. Dieser Krebs kann die tieferen Gewebe des Gebärmutterhalses befallen und sich auf andere Teile des Körpers ausbreiten, oft auf Lunge, Leber, Blase, Vagina und Rektum.

Es ist bekannt, dass nur bestimmte HPV-Stämme Gebärmutterhalskrebs verursachen.

Im Folgenden sind einige häufige Risikofaktoren aufgeführt, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können:

Mehrere Sexualpartner habenRauchen Einnahme von Antibabypillen, insbesondere für länger als 5 JahreSchlechte HygienegewohnheitenEin geschwächtes ImmunsystemExposition gegenüber sexuell übertragbaren Krankheiten

Wie wird Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert?

Normalerweise wächst Gebärmutterhalskrebs langsam. Gebärmutterhalskrebs kann mit den folgenden Methoden diagnostiziert werden:

Papanicolaou-Test (Pap-Abstrich): Ein Pap-Abstrich ist Teil der regelmäßigen gynäkologischen Untersuchung einer Frau. Der Arzt sammelt normalerweise Zellen von der Oberfläche des Gebärmutterhalses, und ein Techniker untersucht sie unter einem Mikroskop, um etwas Ungewöhnliches zu entdecken. Kolposkopie: Sie wird durchgeführt, wenn der Pap-Abstrich abnormale Zellen zeigt. Bei diesem Verfahren wird der Gebärmutterhals mit einem harmlosen Farbstoff oder Essigsäure angefärbt, damit die Zellen besser beobachtet werden können. Dann wird ein Mikroskop, das als Kolposkop bekannt ist, verwendet, um den Gebärmutterhals um das 8- bis 15-fache zu vergrößern, um ungewöhnliche Zellen für die Biopsie zu identifizieren. Einige Patienten benötigen möglicherweise eine weitere Biopsie, wenn das Kolposkop Anzeichen von invasivem Krebs zeigt. Elektrochirurgisches Exzisionsverfahren (LEEP): Beim LEEP verwendet der Arzt normalerweise eine elektrifizierte Drahtschleife, um eine Gewebeprobe aus dem Gebärmutterhals zu entnehmen. Der Arzt kann sogar eine Konisation (Entfernung eines Teils Ihres Gebärmutterhalses) im Operationssaal unter Narkose durchführen. Sie können einen LEEP, ein Skalpell (Kaltmesser-Konisation) oder einen Laser verwenden. LEEP- und Kaltmesser-Konisationsverfahren geben dem Arzt einen besseren Einblick in die Arten ungewöhnlicher Zellen im Gebärmutterhals.

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Wie wird Gebärmutterhalskrebs normalerweise behandelt?

Gebärmutterhalskrebs wird normalerweise mit den folgenden Methoden behandelt:

Chirurgie: Wenn der Krebs nur an der Oberfläche des Gebärmutterhalses auftritt, kann der Arzt die Krebszellen mit Verfahren wie LEEP oder Kaltmesserkonisation entfernen oder zerstören. Wenn Krebszellen eine Schicht namens Basalmembran passiert haben, die die Oberfläche des Gebärmutterhalses von den darunter liegenden Schichten trennt, kann es sein, dass der Patient eine invasive Operation benötigt. Wenn die Krankheit in tiefere Schichten Ihres Gebärmutterhalses eingedrungen ist, sich aber nicht auf andere Teile Ihres Körpers ausgebreitet hat, kann eine Operation zur Entfernung des Tumors empfohlen werden. Wenn es sich in die Gebärmutter ausbreitet, wird der Arzt wahrscheinlich eine Hysterektomie empfehlen (Entfernung der gesamten Gebärmutter, um die Wahrscheinlichkeit einer Krebsausbreitung zu verringern). Strahlentherapie (oder Strahlentherapie): Es verwendet hochenergetische Strahlen, um Krebszellen zu schädigen und ihr Wachstum zu stoppen. Manchmal wird eine kleine Kapsel mit radioaktivem Material in den Gebärmutterhals gelegt. Die Kapsel emittiert krebsabtötende Strahlen in der Nähe des Tumors und schont dabei das meiste gesunde Gewebe um sie herum. Chemotherapie: Es verwendet starke Medikamente, um Krebszellen abzutöten. Ärzte verwenden es oft bei Gebärmutterhalskrebs, der lokal fortgeschritten ist und wenn Krebs eine hohe Wahrscheinlichkeit hat, sich auf andere Teile des Körpers auszubreiten. Biologische Therapie oder Immuntherapie: Diese zielt auf Checkpoints in den Immunzellen ab, die an- oder ausgeschaltet werden, um eine Immunantwort auszulösen . Ein Arzneimittel namens Pembrolizumab (Keytruda) blockiert ein Protein auf den Zellen, um Tumore zu verkleinern oder ihr Wachstum zu verlangsamen. Ärzte verwenden es, wenn die Chemotherapie nicht funktioniert oder der Krebs beginnt, sich auszubreiten. Medizinisch begutachtet am 13.08.2020

Verweise

Gebärmutterhalskrebs: (https://www.webmd.com/cancer/cervical-cancer/cervical-cancer#)

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