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Wie häufig ist die sexuelle Dysfunktion bei Frauen?

Last Updated on 08/10/2021 by MTE Leben

Wie häufig ist die sexuelle Dysfunktion bei Frauen?

Die sexuelle Dysfunktion bei Frauen ist ziemlich häufig.

Sexuelle Dysfunktion ist bekannt als wiederkehrende oder anhaltende Probleme mit sexueller Reaktion, Verlangen, Orgasmus oder Schmerzen, die eine Beziehung möglicherweise belasten können. Sexuelle Dysfunktion kann bei Männern und Frauen auftreten. Weibliche sexuelle Dysfunktion kann Probleme mit dem sexuellen Verlangen, der Erregung, dem Erreichen eines Orgasmus, schmerzhaften Krämpfen der Vaginalmuskulatur, die eine Kontraktion der Vagina verursachen, und schmerzhaftem Geschlechtsverkehr umfassen. Weibliche sexuelle Dysfunktion kann durch mehrere Ursachen verursacht werden und die Behandlung umfasst oft mehr als einen Ansatz.

Sexuelle Dysfunktion bei Frauen ist ziemlich häufig. Etwa 43% der Frauen leiden irgendwann in ihrem Leben an sexuellen Dysfunktionen. Einige können jedoch ihr ganzes Leben lang Schwierigkeiten haben, und dies kann in jeder Lebensphase auftreten. Es kann entweder nur während bestimmter sexueller Situationen oder während aller sexuellen Situationen auftreten.

Was ist die normale weibliche Sexualfunktion?

Normale Sexualfunktionen und -reaktionen betreffen Geist und Körper. Eine Frau kann in jedem Stadium der sexuellen Funktion Probleme haben.

Motivation oder Verlangen: Dies ist erforderlich, um sexuelle Aktivitäten auszuüben oder fortzusetzen. Sexuelles Verlangen kann durch Gedanken, Worte, Anblick oder Berührung ausgelöst werden und variiert bei jeder Frau. Erregung: Erregung ist die sexuelle Erregung, die gefühlt wird und ein körperliches Element beinhaltet. Der Blutfluss in den Genitalbereich nimmt zu, die Scheidenwand beginnt anzuschwellen und das Scheidensekret nimmt zu.Orgasmus: Der Orgasmus ist der Höhepunkt der sexuellen Erregung. Es kommt zu einer erhöhten Muskelspannung im ganzen Körper und die Muskeln um die Vagina beginnen sich rhythmisch zusammenzuziehen. Auflösung: Dies tritt nach einem Orgasmus oder sexueller Aktivität auf. Im ganzen Körper herrscht eine weit verbreitete muskuläre Entspannung und ein Gefühl des Wohlbefindens.

Was verursacht weibliche sexuelle Dysfunktion?

Sexuelle Dysfunktion kann durch verschiedene körperliche, hormonelle und psychische Ursachen oder eine Kombination mehrerer Faktoren auftreten. Zu den Faktoren, die zu sexueller Dysfunktion beitragen, gehören

Körperlich: Mehrere medizinische Zustände und schwere Krankheiten wie Krebs, chronische Schmerzen, schwere Arthritis, körperliche Verletzungen, Diabetes, Herzerkrankungen, Nierenversagen, Multiple Sklerose und Blasenprobleme können zu sexuelle Dysfunktion. Bestimmte Medikamente wie Antidepressiva, Blutdruckmedikamente, Antihistaminika oder Chemotherapeutika können die sexuelle Funktion beeinträchtigen Verkehr. Das sexuelle Verlangen kann auch nach der Menopause abnehmen. Eine Abnahme des Östrogens führt zu einer verminderten Durchblutung der Genitalien. Frauen haben auch nach der Geburt und während des Stillens ein hormonelles Ungleichgewicht, das zu sexuellen Dysfunktionen führen kann. Psychologische und/oder soziale: Unbehandelte psychische Zustände wie Angstzustände, posttraumatische Belastungsstörung (PTSD), sexueller Missbrauch in der Vorgeschichte, Stress, Unsicherheit, Körperbildprobleme oder Depressionen können sexuelle Dysfunktion verursachen oder verschlimmern. Probleme mit anderen Aspekten der Beziehung, wie kulturellen und religiösen Überzeugungen, können ebenfalls zu sexueller Dysfunktion beitragen.

Wie wird die sexuelle Dysfunktion der Frau behandelt?

Sexuelle Dysfunktion erfordert eine Behandlung nur, wenn sie daran stört. Wenn es nicht stört, ist keine Behandlung erforderlich, da es die Gesundheit des Körpers nicht beeinträchtigt.

Die Behandlung variiert je nach Symptomen und Ursachen der sexuellen Dysfunktion. Die meisten Frauen benötigen einen kombinierten Behandlungsansatz, der medizinische, psychologische und Beziehungsprobleme behandelt, die zur sexuellen Dysfunktion beitragen.

Nichtmedizinische Behandlungsoptionen

Offene Kommunikation mit dem Partner über sexuelle Präferenzen oder die Lösung von Konflikten können die meisten Beziehungsprobleme lösen, die zu sexueller Dysfunktion beitragen können körperliche AktivitätGesunde, ausgewogene ErnährungVaginal-Gleitmittel: Vaginal-Gleitmittel können Trockenheit, Schmerzen und Beschwerden beim Geschlechtsverkehr reduzieren.Benutzung eines Geräts: Stimuliere die Erregung, indem du einen Vibrator über der Klitoris verwendest.

Medizinische Behandlung von weiblichen sexuellen Dysfunktionen

Bestimmte Medikamente können sexuelle Funktionsstörungen verursachen. Der Arzt kann ein alternatives Medikament verschreiben oder die Dosis solcher Medikamente anpassen. Sexuelle Dysfunktion, die durch Hormone und andere medizinische Erkrankungen verursacht wird, kann eine medizinische Behandlung erfordern, die eine

Hormontherapie umfasst: Eine lokalisierte Östrogentherapie wird in Form von Cremes, Vaginalringen oder Tabletten verabreicht. Dies verbessert die vaginale Trockenheit, den Tonus und die Elastizität und erhöht lokal die Durchblutung. Es gibt auch Medikamente, die Östrogenrezeptoren modulieren und Schmerzen beim Sex lindern. Eine Hormonersatztherapie (HRT) kann helfen, die Symptome der Menopause im ganzen Körper, einschließlich der Genitalien, zu reduzieren. Androgentherapie: Testosteron ist ein Androgen, das auch die sexuelle Funktion bei Frauen beeinflusst, aber die Verwendung von Testosteron zur Behandlung weiblicher Dysfunktion ist immer noch umstritten. Behandlung psychischer Erkrankungen: Der Arzt kann eine medizinische Behandlung zur Behandlung von Stress, Angst, PTSD, Depression und anderen psychischen Erkrankungen verordnen.

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Medizinisch überprüft am 20.10.2020

Referenzen

Medscape Medical Reference

NHS

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