Teflaro (Ceftarolinfosamil) bei bakterieller Lungenentzündung und Hautinfektionen

Last Updated on 08/10/2021 by MTE Leben
Was ist Teflaro und wie wirkt es?
Teflaro (Ceftarolinfosamil) ist ein Cephalosporin-Antibiotikum zur Behandlung von Hautinfektionen oder Lungenentzündung durch Bakterien.
Wie hoch ist die Dosierung von Teflaro?
Ambulant erworbene bakterielle Pneumonie Teflaro ist bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten ab einem Alter von 2 Monaten zur Behandlung von ambulant erworbener bakterieller Pneumonie indiziert (CABP) verursacht durch empfindliche Isolate der folgenden grampositiven und gramnegativen Mikroorganismen: Streptococcus pneumoniae (einschließlich Fälle mit gleichzeitiger Bakteriämie), Staphylococcus aureus (nur Methicillin-empfindliche Isolate), Haemophilus influenzae, Klebsiella pneumoniae, Klebsiella oxytoca, und Escherichia coli. Anwendung Um die Entwicklung arzneimittelresistenter Bakterien zu reduzieren und die Wirksamkeit von Teflaro und anderen antibakteriellen Arzneimitteln aufrechtzuerhalten, sollte Teflaro zur Behandlung oder Vorbeugung von Infektionen angewendet werden, bei denen nachgewiesen oder stark vermutet wird, dass sie durch anfällige Bakterien verursacht werden. Zur Isolierung und Identifizierung der verursachenden Krankheitserreger und zur Feststellung ihrer Empfindlichkeit gegenüber Ceftarolin sollten geeignete Proben für die mikrobiologische Untersuchung entnommen werden. Wenn Kultur- und Empfindlichkeitsinformationen verfügbar sind, sollten diese bei der Auswahl oder Änderung einer antibakteriellen Therapie berücksichtigt werden. Liegen solche Daten nicht vor, können lokale Epidemiologie und Anfälligkeitsmuster zur empirischen Therapieauswahl beitragen. DIASHOW Bakterielle Infektionen 101: Typen, Symptome und Behandlungen Siehe Slideshow
Welche Medikamente interagieren mit Teflaro?
Keine Informationen bereitgestellt
Ist Teflaro während der Schwangerschaft oder Stillzeit sicher anzuwenden?
Es liegen keine ausreichenden Studien mit Teflaro bei schwangeren Frauen vor, die auf arzneimittelbedingte Risiken hinweisen. Das Hintergrundrisiko für schwere Geburtsfehler und Fehlgeburten für die angegebene Population ist nicht bekannt. Das Hintergrundrisiko für schwere Geburtsfehler beträgt 2-4% und für Fehlgeburten 15-20% der klinisch anerkannten Schwangerschaften in der Allgemeinbevölkerung. Es liegen keine Daten über das Vorhandensein von Ceftarolin in der Muttermilch, die Auswirkungen von Ceftarolin auf gestillte Säuglinge oder die Auswirkungen auf die Milchproduktion vor. Die Entwicklungs- und Gesundheitsvorteile des Stillens sollten zusammen mit dem klinischen Bedarf der Mutter an Teflaro und allen möglichen Nebenwirkungen von Teflaro auf das gestillte Kind oder der zugrunde liegenden Erkrankung der Mutter berücksichtigt werden.
Medizinisch überprüft am 18.12.2020
Referenzen
Alle Abschnitte mit freundlicher Genehmigung der US-amerikanischen Food and Drug Administration




