Rasieren Sie es ab! Kahlheit steigert Ihr männliches Image

Last Updated on 08/10/2021 by MTE Leben
7. Juni 2013 Von Dr. Jana Rosewarne
Glatze kann schön sein oder auch nicht, aber nach neueren Untersuchungen ist sie definitiv männlich.1 Die Teilnehmer wurden gebeten, Fotos von Männern zu bewerten, die entweder volles Haar oder einen rasierten Kopf hatten (das Haar wurde digital weggeschnitten). Die glatzköpfigen Versionen von Männern wurden durchweg als dominanter eingestuft als die Männer mit vollen Locken. Die Männer mit rasierter Kopfhaut wurden auch als größer, älter und kräftiger, aber weniger attraktiv wahrgenommen als ihre vollhaarigen Kollegen. In Übereinstimmung mit früheren Ergebnissen bewerteten die Teilnehmer Männer mit dünner werdendem Haar bei allen Attributen am schlechtesten.
Der „Glatze ist dominant“-Effekt kann ein Produkt von mehr Selbstvertrauen und Männlichkeit bei Männern mit Glatze sein, die eindeutig mutig genug sind, sich den Kopf zu rasieren – was soll also sagen, dass sie wirklich nicht männlicher sind? Alternativ kann die Assoziation zwischen Kahlheit und wahrgenommener Männlichkeit die Tatsache widerspiegeln, dass stereotypisch harte, männliche Berufe (z. B. Militär, Strafverfolgung und Sport) von Männern mit glatt rasierten Frisuren bevölkert werden. Diese Ergebnisse bieten einige beruhigende Ratschläge für Männer, die unter Haarausfall leiden: Rasieren Sie sich ab und genießen Sie die Vorteile der Kahlheit!
1Mannes, AE (2012). Geschorene Kopfhaut und Wahrnehmungen männlicher Dominanz. Sozialpsychologie und Persönlichkeitswissenschaft, 2, 198-205. doi: 10.1177/194855061249490
Dr. Jana Rosewarne – Artikel
Janas Forschungsinteressen umfassen enge Beziehungen und positive Emotionen. Sie interessiert sich vor allem für die Auswirkungen individueller Variablen und zwischenmenschlichem Verhalten auf das persönliche Wohlbefinden und das optimale Funktionieren von Beziehungen.
